Nationalgetränke - Großbritannien

Getrunken wird auf der ganzen Welt, aber was ist dabei wirklich landestypisch und was nicht? Genau dieser Frage wird in der Rubrik detailliert auf den Grund gegangen. Dabei steht jeweils ein Land (bzw. ein Teil des Landes) im Fokus. Heute: The british way of life

 

Die Briten sind besonders für ihren englischen Fußball und ihre teilweise ausgefallenen Gerichte, wie beispielsweise Fish and Chips, britische Sausages oder verschiedene Pies, bekannt. Neben diesen existieren jedoch auch einige Getränke, die die Einheimischen als ihren ganzen Stolz beschreiben und sie als Nationalgetränke betiteln.

Ein Getränk, das in fast jedem Land ganz weit oben auf der Liste steht, ist das Bier. So ist es auch in Großbritannien der Fall, denn die Briten trinken es zu so gut wie jeder Gelegenheit. Im Jahr 2018 trank dort jeder Einwohner im Schnitt 73 Liter des alkoholhaltigen Getränks. Neben Pils und hellem Bier erfreut sich das Ale dort an großer Beliebtheit. Ales sind Biere, die mit einer obergärigen Hefe vergoren werden. Diese schwimmt daraufhin an der Oberfläche des Bieres. Es gibt viele verschiedene Ale-Sorten. Das „IPA“ und das „Pale“ sind dabei die bekanntesten. Diese werden teilweise auch in deutschen Bars angeboten, was sehr überraschend ist, da Bier der Insel in Deutschland oftmals als weniger qualitativ eingestuft und verpönt wird.

Der Gin ist wohl eines der bekanntesten Destillate mit einem britischen Ursprung. Besonders der London Dry Gin verrät seine Verbindung zu der britischen Insel. Dieser wurde erstmalig in der gleichnamigen Stadt, der Hauptstadt Großbritanniens, hergestellt und gilt laut diversen Erzählungen als DAS Lieblingsgetränk der Queen Mum. Seitdem verbreitete er sich immer weiter und ist heutzutage nicht mehr aus den Bars der Welt wegzudenken.. Darüber hinaus gibt es natürlich viele weitere Sorten des Gins, von denen die meisten traditionellerweise mit einem Tonic Water serviert werden.
Der Gin wird aus Getreide oder Melasse destilliert und mit diversen Gewürzen, Blüten oder anderen Geschmacksträgern verfeinert, welche sich im Fachbereich „Botanicals“ nennen. Mehr über die Herstellung des Gins können Sie hier nachlesen.

Seit 1066 wird der britische Apfelschaumwein, auch Cider genannt, in England produziert. Die Normannen brachten dieses traditionsreiche Rezept mit auf die Insel und begannen dort mit der Herstellung. Der Cider basiert auf frischem Apfelsaft, der größtenteils aus säuerlichen Apfelsorten gewonnen wird. Süße Äpfel werden hinzugegeben, da der Zuckeranteil ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Die verschiedenen Säfte werden zusammengemischt und bei 4 bis -15°C fermentiert. Anschließend wird die entstandene Flüssigkeit in luftdichten Fässern gelagert. Diese Vorgänge werden in den vielen Cider-Brauereien der Insel durchgeführt. Ein Besuch in einer solchen Anlage lohnt sich daher.
Britischer Cider kann einen Alkoholgehalt von über 8,5% aufweisen. Somit liegt dieser deutlich höher als das französische Pendant, der Cidre.

Zu den wichtigsten britischen Likören zählt der Pimm's No. 1, welcher dort unvermeidlich ist. Dieser leicht würzige, bittere Likör auf Ginbasis wird hauptsächlich zum Fertigen von Cocktails verwendet. Der Pimm’s Cup zählt dabei zu den beliebtesten. Ginger Ale, frische Zitronen, Orangen, Minze und Gurke werden dem Likör dafür beigemischt und ergeben den erfrischenden Drink.
Die rötliche Spirituose hat eine lange Geschichte. So soll James Pimm den Likör neben seinen Austern in seinem eigenen Laden in London, der „Pimm’s Oyster Bar“, serviert haben. Dort wurde er daraufhin immer beliebter und wurde zum Gesprächsthema. Bis heute hält die Beliebtheit des Drinks bei den Briten an.

Die vielen Traditionsgetränke der englischen Insel sind definitiv eine Reise wert. Neben den hier aufgezählten gibt es natürlich zahlreiche weitere, die Sie dort entdecken und genießen können.

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