Nationalgetränke - Italien

Getrunken wird auf der ganzen Welt, aber was ist dabei wirklich landestypisch und was nicht? Genau dieser Frage wird in der Rubrik detailliert auf den Grund gegangen. Dabei steht jeweils ein Land im Fokus. Heute: La dolce vita

 

Das mediterrane Land am Meer überzeugt mit vielen Facetten. Nicht nur das angenehme Klima und das leckere Essen machen es zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Ramazzotti, Grappa, Amaretto, verschiedene Aperitifs und natürlich Weine in allen Variationen zählen darüber hinaus zu den ausschlaggebenden Argumenten des Landes und entführen sowohl Einheimische als auch Touristen auf eine kulinarische Reise. Hierzulande sind die beliebten Getränke glücklicherweise ebenfalls erhältlich. So kann das Fernweh ganz bequem vom Sofa aus gelindert werden.

Auffällig ist, dass viele der Flüssigkeiten größtenteils aus Trauben produziert werden. Grappa und Weine sind hier gemeint. Dank des milden Klimas reifen die Früchte im Norden von Italien und auf der Insel Sizilien besonders gut heran. Anschließend werden sie zu aromatischen alkoholhaltigen Getränken verarbeitet.

Für süße „Aperitivi“ sind die Italiener genauso bekannt. Ein traditionelles Essen findet dort nicht ohne einen solchen statt. Eine der beliebtesten Sorten ist dabei der Aperol, welchen es bereits seit über 100 Jahren gibt. Er gilt als ideale Basis für verschiedene Drinks. Ein Grund dafür, dass er als Nationalgetränk gefeiert wird.
Nicht nur der Aperitif als Getränk an sich, sondern auch das Zusammenkommen mit Freunden am Abend, wird in Italien als Aperitivo bezeichnet.

Im Gegensatz zum Aperol wird der Grappa als sogenannter Digestif, also nach einer Mahlzeit, gereicht. Seine Produktion findet auf der Basis von Überresten statt, welche bei der Weinproduktion anfallen. Daher basiert er hauptsächlich auf fruchtigen Trauben. Bis zum 20. Jahrhundert galt er aufgrund dieser Herstellungsweise häufig als Abfallprodukt bezeichnet. Diesen Ruf konnte der Grappa jedoch ablegen. Mittlerweile wird er in seiner Heimat als DAS Nationalgetränk schlechthin angesehen. Auch dass der Grappa im ersten Weltkrieg vermehrt von italienischen Soldaten getrunken wurde, spricht für ihn. Bereits in dieser Zeit wuchs die Beliebtheit des facettenreichen Destillats. Heutzutage existieren Sorten in den verschiedensten Preisklassen.

„Pure italienische Lebensfreude“ – Damit wirbt der Hersteller des beliebten Kräuterlikörs Ramazzotti. Und so weit hergeholt ist diese Aussage nicht, denn er ist in jeder Bar und in jedem Restaurant innerhalb von Italien zu finden. Hier wird er außerdem seit Beginn des 19. Jahrhunderts aus 33 Kräutern hergestellt und vorzugsweise pur in Form eines Digestifs serviert. Ähnlich wie der Grappa.

 

Ganz gleich, ob im nächsten Urlaub oder, um dem stressigen Alltag zu entfliehen, eines dieser köstlichen Nationalgetränke passt zu jedem Anlass und bringt ein Stück italienische Lebensfreude nach Deutschland.

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