Nationalgetränke - Russland

Getrunken wird auf der ganzen Welt, aber was ist dabei wirklich landestypisch und was nicht? Genau dieser Frage wird in der Rubrik detailliert auf den Grund gegangen. Dabei steht jeweils ein Land im Fokus. Heute: Mehr als nur Vodka

 

Ein Land, das viel mehr zu bieten hat als Matrjoschkas und lange Winter. Russland ist das flächenmäßig größte Land der Welt. Die Fläche beträgt 17.075.400 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Neuntel der Weltoberfläche. Neben dieser enormen Fläche weist das Land ebenfalls eine hohe Bevölkerungsdichte auf. Russland ist ein oftmals unterschätztes Land und wird dementsprechend eher selten von den Deutschen bereist, was sehr schade ist, denn die Hauptstadt Moskau lädt zu einem entspannten Wochenendtrip ein.

Sowohl die Hauptstadt als auch die kleineren Städte und Dörfer im gesamten Land weisen einige kulinarische Traditionen auf. Neben Brot, Eintöpfen und eingelegtem Gemüse gibt es eine stark ausgeprägt Getränkekultur in Russland. Wobei man jedoch beachten sollte, dass das Trinken von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit verboten ist.
Der Vodka (russ. „водка“) ist wohl das bekannteste Destillat aus dem osteuropäischen Land. Seit dem 16. Jahrhundert wird er dort hergestellt und getrunken. Russischer Vodka weist dabei eine extrem hohe Qualität auf. Zu den international beliebtesten Sorten mit russischer Herkunft zählen der Mamont Vodka, der Moskovskaya Vodka oder auch der Baikal Vodka. Bei allen handelt es sich um eine meist farblose Spirituose, welche aus purem Alkohol und Wasser besteht, was man bereits am Namen erkennen kann, denn dieser stammt aus dem Altrussischen und bedeutet so viel wie „Wässerchen“. Mehr über den Vodka kannst du hier nachlesen.
Eines ist jedoch klar: Die Russen trinken ihn zu jeder Gelegenheit. Egal ob zu fröhlichen Anlässen, traurigen Ereignissen oder zum Besiegeln wichtiger Verträge, ein Vodka darf nie fehlen. Bei einem Besuch des Landes sollte ein klassischer Vodka daher auf der ToDo-Liste stehen. Jedoch sollte man sich nicht zu sehr auf das klare Destillat versteifen, da dort viele weitere nationale Getränke warten.

Dazu zählt beispielsweise auch der Medovukha. Dieser geriet lange Zeit in Vergessenheit und gewinnt aktuell erneut an Beliebtheit. Er wurde erstmals im 11. Jahrhundert hergestellt. Sein Herstellungsprozess wurde mit den Jahren angepasst und verbessert. Das Destillat aus Honig und Wasser, welche zusammen zwischen 15 und 50 Jahren in großen Holzfässern fermentieren, wurde damals ähnelt dem weiter verbreiteten Met. Unter diesem Namen war das Getränk beim europäischen Volk bekannt. Mit der Zeit wurde der Medovukha durch Wein und Bier ersetzt. Einige russische Städte haben sich jedoch in den letzten Jahren dazu entschlossen das süß-herbe Destillat wieder zurückzuholen und so steht dieses heute in zahlreichen Bars auf der Karte.

Wo wir schon bei Bier und Wein waren: Russland verfügt seit vielen Jahren über einen großen, stets wachsenden Biermarkt. Zu den größten russischen Biersorten bzw. -produzenten zählen Baltika, Tinkoff und Stary Melnik. In den Großstädten St. Petersburg und Moskau dominiert das Craft Beer die Barszene. Die russischen Biere sind international nicht sehr stark vertreten und daher eher unbekannt. Dies ist jedoch ein guter Grund, um eine der lokalen Brauereien zu besuchen und dort ein frisch gezapftes Bier zu genießen.

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