Nationalgetränke - Schweden

Getrunken wird auf der ganzen Welt, aber was ist dabei wirklich landestypisch und was nicht? Genau dieser Frage wird in der Rubrik detailliert auf den Grund gegangen. Dabei steht jeweils ein Land im Fokus. Heute: Alter Schwede!

 

Verschneite Landschaften, große Seen und Elche – Merkmale, die wohl die meisten mit dem nördlich gelegenen Land verknüpfen. Ein gemütlicher Urlaub lädt dazu ein das Land von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Wer nicht gerade einen Einheimischen kennt, kann den folgenden Beitrag als Inspiration für eine geschmackliche Reise nutzen.

Bier, Wein, Punsch – die Schweden sind breit aufgestellt, wenn es um landestypische Getränke geht. Flüssigkeiten bis zu einem bestimmten Alkoholgehalt sind bereits ab 18 erhältlich und werden darüber hinaus in Supermärkten und Tankstellen verkauft. Alles, was die 3,5%-Grenze überschreitet, ist erst ab 20 Jahren zugelassen und ist in Schweden nicht frei zugänglich erhältlich. Der Staat überwacht den Konsum in diesem Bereich. Aus diesem Grund gibt es im ganzen Land spezielle Alkoholgeschäfte, sogenannte „Systembolaget“. Zusätzlich ist Alkohol in Schweden sehr teuer.
Das beliebte Bier wird dort „Öl“ genannt und wird je nach Alkoholgehalt in „Lättöl“ (bis zu 2,25%), „Folköl“ (2,25 bis 3,5%) und „Starköl“ (bis zu 5%) kategorisiert.

Der hierzulande ebenfalls bekannte Absolut Vodka ist ein schwedisches Produkt. Genauso wie der Aquavit zählt er dort zu den geläufigsten hochprozentigen Getränken. Darüber hinaus zählt der Schwedenpunsch zu den meist verbreitetsten nationalen Schnapssorten. In Deutschland wird er in dieser Form nicht serviert. Der Punsch besteht in Schweden aus einer Mischung des rumähnlichen Arraks, Wasser und Zucker. Durch diese Zusammensetzung weist er einen Alkoholgehalt von 25 bis 35% auf. Zudem kann er über das gesamte Jahr hinweg und sowohl warm als auch kalt genossen werden. Der Punsch hat also nichts mit der in Deutschland bekannten (Kinder-) Version zu tun. Der schwedische Glögg hingegen kommt diesem schon näher. Es handelt sich dabei um ein Pendant zum deutschen Glühwein, welchen die Schweden hauptsächlich in der Adventszeit trinken. Die Version der Skandinavier ist viel süßer und gleichzeitig weniger würzig. Er wird mit einem Alkoholgehalt von bis zu 21% verkauft und ebenfalls sowohl warm als auch kalt serviert. Mit Rosinen und Mandeln verfeinert wird der zugrundeliegende Rotwein zu einem traditionell skandinavischen Glögg.

Zu der schwedischen Trinkkultur gehören nicht nur die Getränke an sich. Verschiedene Trinklieder sind ein echtes Muss in jeder Bar. Das wohl bekannteste nennt sich „Helan går“ und handelt von der Schnapstradition in Schweden, bei der dem Gast zuerst ein volles und dann ein halbes Glas angeboten wird. Nach dem Singen wird gemeinsam angestoßen.

Wir sagen: Skål!

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