Obstbrand - Ein fruchtiger Digestif geht immer

Obstbrand - Wenn Früchte zu edlen Spirituosen werden

Selten war ein Name so treffen, wie bei dieser Spirituose. Der auf Früchten basierende Brand wird in vielen Teilen von Deutschland produziert. Die bekanntesten Sorten beruhen dabei auf Äpfeln, Kirschen, Pflaumen oder Birnen, die nach der Vergärung gebrannt und abgefüllt werden. Je nachdem welche Obstsorte die Grundlage des Brandes darstellt, wird zwischen zwei Arten des Obstbrandes unterschieden: dem Obstler und dem Obstwasser. Er wird Obstler genannt, wenn es sich um Kernobst handelt. Obstwasser hingegen wird beispielsweise aus Kirschen oder Aprikosen hergestellt, die zum Steinobst zählen. Das Aroma des klaren Obstbrands kommt dabei jeweils alleinig von den verwendeten Früchten und wird nicht künstlich erzeugt.

Obstbrände eignen sich sehr gut, um sie in Form eines Digestifs zu servieren, der am Ende eines Menüs als gelungener aromatischer Abschluss gereicht wird. Dabei sollte der Brand pur und bei Zimmertemperatur abgefüllt werden, da sich die fruchtigen Aromen so am besten entfalten und darüber hinaus die Verdauung anregen.

Einen hochqualitativen Obstbrand erkennt man an seinem milden fruchtigen Aroma, wobei dieses nicht zu fruchtig ausfallen sollte, denn hingegen seines Namens brennt ein hochwertig produzierter Obstbrand trotz seines Mindestalkoholgehalt von 37,5% nicht auf der Zunge.

 

 

Calvados - Apfel trifft auf Brandy

Mit Apfelwein als Grundlage eignet sich der französische Brand optimal für einen genussvollen Verzehr. Seine fruchtig frische Note von Äpfeln und, je nach Herstellung, Birnen sorgen für einen ansprechenden komplexen Geschmack.

Produziert wird der Calvados in einem Teil der französischen Normandie. Dort werden ca. 48 verschiedene Apfelsorten angebaut, die für die Erzeugung von Calvados zugelassen sind. Um 0,7 Liter des Brands zu erhalten, benötigt der Hersteller ca. 10 kg Äpfel, aus denen im ersten Schritt der Apfelwein gewonnen wird. Von bitteren über sowohl süße als auch saure Äpfel ist dabei alles erlaubt.

Grundsätzlich gibt es drei Arten des Calvados: Calvados AOC, Calvados Pay d’Auge, Calvados Domfrontais. Letzterer besteht zu 30% aus Birnen und ist sehr selten in den Geschäften zu finden.

Der zu den Obstbränden gehörende Calvados wird in speziell angefertigten Calvados Gläsern serviert, denn so entfaltet er seine Aromatik im unteren Teil des Glases komplett. Sowohl pur auf Eis als auch in Form von Cocktails kann er nicht nur echte Kenner überzeugen. Schokolade, Eis, Kaffee oder deftiger Käse passen sehr gut zu diesem erfrischenden Calvados und runden das Geschmackserlebnis ab. Wer gerne experimentiert, sollte den Calvados beim Kochen oder beim Zubereiten von Desserts verwenden. Gerichte mit Hähnchen oder süße Crêpes werden dabei besonders gelobt.

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